Für den Göllersbach gibt es keine Abflussuntersuchung und somit auch keine gesicherte Aussage, ob bei HQ100 Siedlungsgebiete entlang des Göllersbaches gefährdet sind oder nicht. Ebenso gibt es keine Restrisikobetrachtung. Da entlang des Göllersbaches direkt an den Ufern zahlreiche Siedlungsgebiete liegen, ist eine Gefahrenzonenausweisung geboten.
Da im Einzugsgebiet des Göllersbaches mehrere große Retentionsanlagen in den letzten Jahren errichtet wurden, ist auch deren Wirkung auf den Hochwasserabfluss darzustellen.
Im Rahmen der Ausarbeitung sollen sämtliche Hochwasser- und Hangwassergefährdungen in den Siedlungsgebieten analysiert werden und in Plan- und Textdokumenten dargestellt werden.
„Seit dem Jahr 2002 wurden in Niederösterreich 870 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits 270 Gemeinden sicherer gemacht. Sämtliche Hochwasserschutzprojekte haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert“, betont Pernkopf. Am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, derzeit befinden sich 70 Projekte in Umsetzung.
Die größeren Maßnahmen die derzeit in Bauphase stehen, sind unter anderem in Emmersdorf a. d. Donau, Raabs a. d. Thaya, Seitenstetten (Trefflingbach) und in Kirchberg a. d. Pielach.
330.000 Euro für Gefahrenzonenplan am Göllersbach
Für den Hochwasserschutz am Göllersbach stellt nach Angaben von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf das Land Niederösterreich 165.000 Euro und der Bund 165.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten der Gefahrenzonenplanung betragen 330.000 Euro. Die Umsetzung der Planungsarbeiten erfolgt in den Jahren 2017 bis 2019.
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